In tiefster Finsternis
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Blinder Schmerz
Mit Worten der Hass entfacht Bösartige Ideen der Geist erdacht Hitze in den Adern kreist Sie sich ineinander verbeißt
Grüne Augen so kalt und leer Schmerz war des anderen Begehr' Zerbrochen Herz in Blut getränkt In ein Meer aus Messern versenkt
Erstickt an Leid die Seelen nun Niemand gegen den Hass immun Eisern Faust die Bande zerschlägt Niemand der das Leid erträgt
Leis' die Stimmen entfliehen Die Liebe mit Gewalt vertrieben Und nichts ist beiden geblieben
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Kaltwassergrab
Lippen - rosig und zart Unberührt
Lippen - rot, mit Farbe bestrichen Geküsst
Lippen - zitternd und taub Verletzt
Lippen - trocken und rau Verwaist
Lippen - kalt und blau Unberührt
_________________________ Man kann diesem Gedicht mehr als einen Sinn zuordnen. Zum einen zeigt es den Kreislauf des Lebens: Geburt, Leben, Tod. Aber auch zeigt es den Verlauf von Missbrauch. Die anfängliche Unschuld und das Dahinsiechen bis zum gewaltsamen Tod.
Sicher ist es jedem selbst überlassen, als was er dieses Gedicht sehen möchte und doch möchte ich, dass ihr vielleicht etwas tiefer schaut als nur bis kurz unter die Oberfläche.
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Grabesstille
Schwiegend die Klänge in meinem Grabe Wiegend der schwarze Nebel Verlassen ward ich in meinem Sarg Dort wo ich verborgen lag
Eis'ge Wände umklammern mich Gefangen in heiliger Still' Erloschen die Kerzen zum Gebet Kein Geist der mich erhebt
Allein mein zefressen Seel' Geschändet die zarte Stimm' Kalt der gebrochen' Leib Unendliches Weltenleid
Bar des warmen Gefühls Kein Wort in meiner Einsamkeit Blut'ge Wunde meine Haut entstellt Das saftige Rot mein Dasein erhellt
Leer die ruhigen Augen scheinen Die Gebeine blass und verfallen Mein leises Schweigen - Ein ungehörter Schrei Meine ruhige Still' - Nun endlich frei
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Verhangene Augen
Verblichen Dem Tode in Gesicht gesehen Erstochen Nicht das Wissen es zu verstehen Begraben Den Blick in Düsternis gehüllt Erfahren Das Herz mit Leere angefüllt Verschlossen Seel' mit Schmerz zertrümmert Vergossen Blut welches niemanden kümmert Verblichen
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Trübsinnge Finsternis
Gefangen im finsteren Grab Still und kalt der Sarg Deine Seele im Irrsinn versunken Die Sehnsucht im Meer ertrunken
Die Stimm' - einst so froh Nun ins Schweigen entfloh Die Augen - geschlossen Haben nie rote Tränen vergossen
Blut im Schmerz erstarrt Das Bleiche Gesichte nun hart Dein Geist im Kerker gefangen Dein Leben... gegangen
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